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Montag, 28. Januar 2013

Rezept: Tortano

Long time no see, i know, i know! Die letzte Woche war irgendwie vollgepackt und auch irgendwie nicht, aber ich habs auf jeden Fall nicht geschafft was zu posten! Aaaber die nächsten Tage folgt definitiv noch ein New In Post (:
Also, Grund für meine Abwesenheit war meine erste Klausur als Psychologiestudentin (uuh spannend), für die ich natürlich zumindest ein wenig büffeln musste und die nächsten 2 folgen bald, sodass ich dafür auch schon einiges zu tun hatte. Außerdem hat mich ein alter Freund bzw eher Feind eingeholt: die Blasenentzündung! Über ein Jahr war ich sie losgeworden aber sie hat mich wieder eingeholt, unangenehme Sache, wünsche ich keinem und erst recht nicht eine ganze Woche lang! Manchmal finde ich es zwar ganz schön Tee schlürfend im warmen Bett zu bleiben, aber wenn man alle 20 min das Badezimmer aufsucht und somit an die Wohnung gefesselt ist, ist das ganze doch eher ätzend.

Aber genug Pity-Talk, heute habe ich wieder ein leckeres Rezept für euch! Gefunden habe ich es hier (nebenbei bemerkt ist der Blog immer einen Einblick wert wenn man mal wieder nicht weiß was man kochen soll) und heute, zur Feier der hinter uns gebrachten Klausur mit ein paar Freunden nachgebacken! Es handelt sich um sogenannte Tortanos, gefüllte Hefeteighörnchen. Ein bisschen wie Calzone (;



(heute leider nur iPhone Fotos, wobei ich sie erstaunlich gut finde für eine einfache Handykamera!)

Zutaten:
Teig: 15 g frische Hefe
         300 ml lauwarmes Wasser
         2 EL Olivenöl
         1 EL Honig
         1,5 EL Meersalz
         170g Hartweizengries
         300 – 350 g Weizenmehl Typ 550
(für 6 Personen haben wir die 2einhalbfache Menge von den Teigzutaten genommen und sind gut satt geworden, dazu haben wir noch Butter und Frischkäse serviert)
Füllung: je nach Wunsch, wir haben uns für
              2 Dosen Tomaten
              3 Packungen Mozzarella
              Rucola
              frisches Basilikum
              1 Packung Serrano Schinken
              etwas Spinat
entschieden. Daraus entstanden dann 2 Rucola-Schinken Tortanos und ein Spinat Tortano. Gewürzt haben wir den Belag übrigens nicht nochmal extra, aber sogar mir als chronischer Nachsalzerin hat es nicht an Geschmack bzw Gewürz gemangelt.

Zubereitung:
1. Die Hefe zerbröseln und mit dem Wasser, Olivenöl, Honig und Meersalz in der Rührschüssel der Küchenmaschine verrühren bis die Hefe aufgelöst ist.
2. Portionsweise das Hartweizengries und danach das Mehl hinzugeben, bis ein elastischer Teig entsteht. Eventuell etwas mehr Mehl zugeben, falls der Teig zu feucht ist.
3. Die mit einem Küchentuch abgedeckte Schüssel an einem warmen Ort etwa 40 Minuten gehen lassen.
4. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem etwa 1 cm dicken Rechteck formen. Achtung: Nicht mehr zu stark kneten!
5. Die Füllung auf den Teig geben, dabei die Ränder der Längsseiten etwas aussparen.
6. Den Teigrand mit Wasser bestreichen und von der Längsseite aus aufrollen. Die Teigrolle zu einem Kranz formen.
7. Den Backofen auf 250 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
8. Den Teigkranz auf ein Backblech legen, mit Mehl bestäuben und nochmals mit einem Küchentuch abgedeckt etwa 30 Minuten gehen lassen.
9. Die Temperatur auf 200 Grad reduzieren und den Tortano etwa 35 Minuten goldbraun backen.

 //crazy as baking skills//

//nomnomnom es wächst und gedeiht//
 
 //nach ewigem Warten, endlich fertiiiig! Bon appetit//

Unser Fazit: es dauert eeeeewig! Also vllt kam uns das auch nur so vor weil wir alle schon mit grummelnden Mägen angefangen haben, aber wenn man ihn hier noch 40 min gehen lassen muss und da noch 30 und dann auch noch 30 min backen, da kommen einem rund eineinhalb Stunden lange wie nie vor! Aber im Endeffekt hat es sich wirklich gelohnt, und man kann es wunderbar zu vielen Personen essen! (:

Also ich hoffe eure Gaumen erfreuen sich auch an dieser italienischen Köstlichkeit!?

XO
FräuleinSchmidt

Montag, 21. Januar 2013

Suppe für die kalte Welt

Ich weiß nicht wie es bei euch ist, aber das beschauliche Osnabrück verschwindet zurzeit unter einer Schneedecke und die sonst vor Fahrrädern nur so strotzenden Straßen werden von langsamen Autofahrern und allerlei Fußvolk blockiert! So schön dieses Winterwunderland auch ist, -6 Grad und Dauerschnee lassen mich mein Bett nur noch ungerner verlassen und ich bin froh jedes Mal wieder irgendwo im Warmen zu sein.
Optimal finde ich da eine schöne heiße Suppe und eine Tasse Tee. Deswegen möchte ich euch heute ein Möhren-Ingwer-Suppe-Rezept vorstellen, welches ich mal wieder auf chefkoch.de ersht habe.


Rezept für Möhren-Ingwer Suppe

Zutaten:
2 Zwiebel
100g Butter
2 Knoblauchzehen
etwas Pflanzenöl
2 ca walnussgroße Stücke Ingwer
1 Stange Staudensellerie
1 kg Möhren  
1,5 Liter Gemüsebrühe
2 EL Honig
2 Pk Creme fraiche
Salz

Zubereitung:
Zwiebeln klein hacken. Ingwer schälen und in feine Scheiben schneiden. Das Öl und die Butter erhitzen, darin die Zwiebel mit dem Knoblauch anbraten, den Ingwer, Staudensellerie und die Möhrenscheiben dazu geben und mit einem Stück Butter dünsten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen, etwas Salz hinzufügen und bei geschossenem Deckel ca. 12 Minuten köcheln lassen. Dann das gekochte Gemüse mit dem Honig, der Créme fraîche, und einem Stich Butter pürieren. Nach Geschmack mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Man könnte das ganze vor dem Ablöschen durch die Gemüsebrühe auch noch mit Weißwein ablöschen, stelle ich mir zumindest als leckeres Aroma vor (:

Hier findet ihr das Originalrezept.

Das hier ist meine etwas abgewandelte Form dessen, weil wir ein bisschen verpeilt waren und das Rezept nicht gründlich genug gelesen haben ;D Aber die Suppe war und ist sehr lecker! Für den normalen Gebrauch empfehle ich allerdings die halbe Menge, wir haben hier jetzt einen riesen Topf mit Suppe stehen.. meine Mitbewohnerinnen werden sich freuen (; Aber die Hälfte reicht für 4-6 Personen!

Wie treibt ihr euch diese erbarmungslose Kälte aus den Knochen?

XO
FräuleinSchmidt

Donnerstag, 10. Januar 2013

Feuer und Flamme für die tarte flambée.

Heute gabs Flammkuchen! Super lecker, nicht viel Aufwand und ähnlich variabel wie Pizza, aber doch mal was anderes.
Ich weiß die Flammkuchen (&Federweißer) Zeit ist schon lange vorbei, aber es ist doch einfach zu köstlich um es nur einmal im Jahr zu genießen (;
Da ich nur sehr wenig Fleisch esse haben wir uns nicht für die klassische Variante mit Speck und Zwiebeln entschieden, sondern eine Eigenkreation gewählt mit roten Zwiebeln, Lauch, Champignons und ein bisschen Knobi.


  


Das Rezept möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten (; Wobei ich es zugegebenermaßen auch nur von chefkoch.de habe.

Für 4 Personen
Ruhezeit: 30-40 min
Backzeit: 10-15, wobei wir ein bisschen zu viel Flüssigkeit hatten, wodurch es länger gedauert hat, einfach rausnehmen wenn der Teig goldbraun ist (;

Zutaten:

Teig:
400g Mehl
20g Hefe (oder ca. ein Päckchen Trockenhefe)
1/4 Liter lauwarmes Wasser (evtl etwas weniger, der Teig darf nicht zu feucht sein)
3 EL Öl

Belag:
1 Becher saure Sahne
1 Becher süße Sahne
Salz
Pfeffer
ich habe noch ein wenig Gemüsebrühe (nur das Pulver) hinzugegeben
klassisch: 125g Speckwürfel
                 500 g Zwiebeln 
in meinem Fall: 400g Zwiebeln
                          1 Stange Lauch
                          ca. eine Hand voll Champignons
                          2 kleine Knoblauchzehen


Zubereitung:

Für den Teig die Hefe mit etwas Wasser verrühren. 10 min. stehen lassen.
Das Mehl in eine Schüssel sieben, den Vorteig (Hefe & Wasser), das übrige Wasser und das und das Öl u. etwas Salz zugeben, alles zu einem glatten Teig verkneten und zugedeckt 30 min. an einem warmen Ort gehen lassen.
In der Zwischenzeit die Zwiebel schälen, halbieren und in feine Scheiben hobeln. Saure und süße Sahne mit Salz und Pfeffer (& ggf Muskat, Gemüsebrühe etc) verquirlen und Zwiebeln und Speck untermischen.
Den aufgegangenen Teig vierteln. Jedes Teigstück am besten auf einem großen Stück Backpapier zu einer hauchdünnen rechteckigen Platte auswellen. Je 1/4 der Sahnemischung darauf verstreichen. Den Flammkuchen einzeln im Umluftherd bei 220 Grad 10-15 min. goldbraun backen. 

(Copyright Rezept: http://www.chefkoch.de/rezepte/212111088844697/Elsaesser-Flammkuchen.html)


Also ihr Lieben, ich hoffe ihr lasst es euch schmecken und so nebenbei: dazu passt hervorragend ein Glas trockener Weißwein (;

XO
FräuleinSchmidt